Mittwoch, 7. März 2018 / 19:30 Uhr

RAVING IRAN

Film von Susanne Regina Meures
Schweiz 2016
Dokumentarfilm
1 h 24 min
FARSI / DE / EN mit deutschen Untertiteln

Angst ist das Gefühl, das in diesem Dokumentarfilm unterschwellig immer wieder spürbar ist. Die Regisseurin Susanne Regina Meures hat an der Zürcher Hochschule der Künste studiert und mit «Raving Iran» ihren ersten und längsten Dokumentarfilm gedreht, der gleichzeitig ihr Masterabschluss darstellt. Als Inspiration diente ihr ein Magazinbericht über die aktuelle Technoszene im Iran. Sie nahm schliesslich via Facebook mit den zwei Protagonisten Anoosh und Arash Kontakt auf.

Das Verbotene sowie die eigene Freiheit für Leidenschaft zu riskieren, verbindet wohl auch die Regisseurin mit den zwei DJs und Hauptfiguren des Films.

«Diese Art von Musik wird nicht geduldet, nur klassisches Klavier und traditionelle Musik sind erlaubt. Elektronische Musik von DJs ist generell verboten.» Das sind die letzten Worte, welche die House-Djs Anoosh und Arash im «Ministerium für Kultur und islamische Führung » in Teheran zu hören bekommen.

Techno lebt von Partys. Auch diese lassen sich in Teheran nicht leicht organisieren. So setzen die DJs alles daran, ausserhalb Teherans eine Tanzveranstaltung auf die Beine zu stellen. Und zwar in der Wüste. Doch auch hier gibt es Beamte, die kontrollieren, wohin welche Fahrzeuge wofür fahren wollen. Natürlich müssen die Beamten bestochen werden.

Die beiden DJs schicken ihre CD mit Cover schliesslich an verschiedene Musikfestivals in Europa. Tatsächlich werden sie ans Lethargy Festival in Zürich eingeladen. Die Reise kann beginnen …

Let`s rave!

Anschliessend Apéro im Conti

Kurzfilm: JULIE WILL MEHR

Kurzfilm von Susanne Regina Meures
Schweiz 2013
Dokumentarfilm