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Programm 2014

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Programm als Flyer

04.03.2014

18.45

  • Kein Porno/Jela Hasler/Film, Essay/Hochschule Luzern/2013/12.38’
  • Traumland/Petra Biondina Volpe/Drama/Schweiz/2014/98’

21.20

  • The Virgin Suicides/Sofia Coppola/Drama, Komödie/USA/1999/96’

 

11.03.2014

18.45

  • Knots/Lisa Leudolph, Arzu Saglam, Lea Stirnimann/Experimental, Mixtechnic, Drawn Animation/Hochschule Luzern/2013/5.31’
  • Wadjda/Haifaa Al Mansour/Drama/Deutschland/2012/98’

21.00

  • Children of Sarajevo/Aida Begic/Drama/Frankreich, Deutschland, Türkei/2012/90’

 

18.03.2014

18.45

  • The Kiosk/Anete Melece/Digital Cutout/Hochschule Luzern/2013/6.38’/Producer: Virage Film/Saskia von Viràg
  • Ginger & Rose/Sally Potter/Drama/Kanada, Kroatien, Dänemark, GB/2012/90’

21.00

 

Et maintenant, on va où ?

Dienstag, 19. März 2013 – 18:00 UhrEt maintenant, on va où ?

Von Nadine Labaki
Komödie, Drama / Ägypten – Frankreich – Italien – Libanon – 2011 / 110’

Ein kleines verschlafenes Nest im Libanon, jeder kennt jeden. Einmal in der Woche fahren zwei Jungs mit ihrem Moped und Anhänger in die Stadt, um den Grosseinkauf für das ganze Dorf zu erledigen. Die Männer treffen sich abends in einem Lokal und die Frauen tauschen den neuesten Klatsch beim Backen oder Stricken aus. Das Ganze klingt nach Dorfidyll, wäre da nicht die Tatsache, dass im ganzen Land Unruhen zwischen Moslems und Christen herrschen und sich die Anhänger der jeweiligen Religionen bekämpfen. Doch in diesem Dorf lebt man friedlich neben- und miteinander und die Kirche steht gar in der selben Strasse wie die Moscheee. „Et maintenant, on va où ?“ zeigt eindrücklich und wirklichkeitsnah eine von Glaubenskriegen zerrüttete Gesellschaft.

Kyss mig

Dienstag, 19. März 2013 – 15:30 Uhr

Von Alexandra-Therese Keining
Romanze, Drama / Schweden – 2011 / 105’

Mia ist kurz davor ihren Freund zu heiraten. Auf der Verlobungsfeier ihres Vaters trifft sie erstmals auf ihre Stiefschwester Frieda, die Tochter von Papas neuer Frau. Die „Schwestern“ sind unterschiedlich : Mia ist ruhig, seit Jahren in einer Beziehung und erfolgreich in ihrem Job. Frida ist lebenslustig, spontan und liebt Frauen. Innerhalb weniger Tage entsteht zwischen den beiden Frauen eine grosse Anziehungskraft. Frida hat sich schon vor einiger Zeit als lesbisch geoutet und Mia muss nun ihren Lebensentwurf neu überdenken.

Bildstark und ästhetisch thematisiert „Kiss mig“ jenen Punkt im Leben, an dem man sich für eine Richtung entscheiden muss und zeigt die wachsende Liebe zwischen Mia und Frieda mit einer grossen Selbstverständlichkeit und Unaufgeregtheit.

Bombay Diaries

Dienstag, 12. März 2013 – 21:00 Uhr

Von Kiran Rao
Drama / Indien – 2010 / 100’

Menschen, Fahrzeuge, Verkaufsbuden, Strassenküchen, Lärm, Staub, Farben – Bombay, ein indischer Schmelztiegel. Die US-Inderin Shai taucht in diese Welt ein und will die Heimat ihrer Eltern mit dem Fotoapparat erkundigen. Sie trifft auf unterschiedliche Menschen, lässt sich auf Beziehungen ein und verliert diese wieder aus den Augen. So lernt sie den unnahbaren Künstler Arun kennen, der nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet. Der Wäscher Munna, Angehöriger einer niedrigen Klasse, führt Shai durch das arme Bombay, träumt von einer Karriere als Filmstar und verliebt sich in Shai. „Bombay Diaries“ erzählt von Menschen mit Sehnsüchten, Träumen, Begehren und zeigt ein vielfältiges Bild der Grossstadt und dem darin herrschenden Zeitgeist auf.

Una noche

Dienstag, 12. März 2013 – 18:45 Uhr

Von Lucy Mulloy
Drama / Kuba – Grossbritanien – USA – 2012 / 90’

Die zwei Freunde Elio und Raul arbeiten in Havanna in der Tourismusbranche und träumen von einem Leben, welches ihnen die westlichen Touristen vorleben. Wie viele Kubaner wollen auch Elio und sein Freund Raul weg aus Havanna. Elio und Raul planen ihre Flucht und bauen sich aus ein paar Brettern ein Floss. Lila, Elios Zwillingsschwester entdeckt das Floss und entschliesst sich, die zwei Freunde auf der Flucht übers Meer zu begleiten.

Lucy Mulloy zeigt in ihrem Film die faszinierenden Seiten Havannas, das Magische und Einzigartige der Stadt. Sie zeigt jedoch auch die Schattenseiten eines überholten politischen Systems und erzeugt somit jene Atmosphäre, in der die Jugendlichen zwischen Bleiben und Abhauen hin und her gerissen sind.

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